Autor Thema: Rekordernte durch Fracking: Und wer zahlt den Preis?  (Gelesen 900 mal)

Offline Carin

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Rekordernte durch Fracking: Und wer zahlt den Preis?
« am: Juni 18, 2014, 10:06:20 »
Fracking, der Export von Konflikten sowie kranke Menschen und eine zerstörte Umwelt im homeland machen es möglich, dass die USA sich bei der Ölförderung zur Nummer 1 aufschwingen können. Das ist das Wirtschaftsmodell, das fossile Investoren anlocken soll - nach dem Motto: Das haben wir immer so gemacht, was interessieren uns die ökologischen, sozialen und weltpolitischen Folgen?! Ein bisschen politische Instabilität in der Ukraine, ein bisschen Krieg im Nahen Osten, garniert mit einem gerüttelt Maß Antiislamismus: So treiben wir den ölpreis in die Höhe, meine Herren, und dann passt das schon mit dem Fracking. Und nebenbei kommen auch die Waffenhändler auf ihre Kosten, was will man also mehr? Ach ja, und den Klimawandel rechnen wir gleich ins Budget mit ein, auch das sorgt für stabile Preise, darum ist der Klimawandel gut für uns

Drei aktuelle Presseberichte dazu:

Der SPIEGEL, 17.06.2014, 16:23 Uhr
Historischer Rekord: USA fördern so viel Öl wie noch nie
Die USA mischen die weltweiten Energiemärkte auf. 2013 haben die Amerikaner im eigenen Land so viel Öl gefördert wie nie zuvor - unter anderem mit dem umstrittenen Fracking. Die Produktion der Opec hingegen schwächelt...

FAZ, 17.06.2014, 17:31 Uhr
Fracking in Amerika - Immer mehr Öl, immer schneller
Die Vereinigten Staaten fördern so viel Öl wie lange nicht, und die Mengen wachsen schneller denn je. In anderen Ländern dagegen bedrohen Kriege und Konflikte den Ölnachschub...

Handelsblatt, 17.06.2014, 18:12 Uhr
USA fördern so viel wie noch nie
Sie schicken sich an, die Platzhirsche Russland und Saudi-Arabien einzuholen: Die USA fahren durch Fracking die Ölförderung zu ungekannten Mengen hoch. Das ist nicht unumstritten – genauso wie der hohe Verbrauch...

Warum diese Medien immer noch vergessen, das vollständige Bild zu zeichnen, muss sich jeder selbst denken. Es scheint eine Regel zu geben, dass die Schattenseiten des Fracking in solchen Berichten unter dem Teppich zu bleiben haben. Und dass die, die sie erwähnen, kalt lächelnd als angstlüsterne Panikmacher zurück in devotes Stillhalten gescheucht werden sollen.


Emma findet das bestimmt nicht gut!
« Letzte Änderung: Juni 18, 2014, 10:15:36 von Carin »