Autor Thema: Wasser-Krise und Dürre in den USA (weltweit)  (Gelesen 517 mal)

WERner

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Wasser-Krise und Dürre in den USA (weltweit)
« am: Juli 19, 2014, 08:48:42 »
Wasser-Krise

Also wenn ich das alles so lese frage ich mich doch wie kann man da noch
auf die Idee kommen und Fracking zulassen wenn man bedenkt wie viel
Wasser für diese Technik versemmelt wird.

Bestes

WERner

Kostbares Wasser: Kalifornien verbietet Autowaschen und Blumengießen
Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  19.07.14, 00:02

Die USA erleben derzeit die schlimmste Dürrekatastrophe ihrer
Geschichte. Zahlreiche Flüsse und Seen im Westen des Landes sind bereits
ausgetrocknet, Autowaschen und Blumengießen wird verboten. Die
Wasserkrise verleiht dem laufenden Prozess der Wasser-Privatisierung
eine neue Dimension.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2014/07/201407
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Die anhaltende Trockenheit im Westen der USA nimmt ungeahnte Dimensionen
an. Los Angeles erlebt die trockenste Periode seit Beginn der
Aufzeichnungen 1877. In Kalifornien geht bereits in über 50 Gemeinden
das Wasser aus, der Bundesstaat plant deswegen das Autowaschen und
Blumengießen zu verbieten und Verstöße mit 500 Dollar Strafe zu ahnden.
Las Vegas will gar Einwohner zum umsiedeln zwingen. Wenn es so weiter
geht, werde Las Vegas bald geschlossen, sagte der Klimaforscher Tim
Barnett dem Daily Telegraph. Mehrere Seen sind bereits ausgetrocknet,
selbst der mächtige Colorado River ist nach zehn Jahren Dürre so
schwach, dass er nicht mehr bis ins Meer fließt.

Das Problem an der Dürre: Sie muss nicht zwangsläufig vorübergehen. Wie
Zerohedge berichtet, hielten Megadürren in diesem Teil der Erde auch
schon über 100 Jahre an. Dies könnte das Leben in den USA langfristig
fundamental verändern.

Nicht nur in den USA wird das Wasser durch den Klimawandel immer
knapper. Nach UN-Angaben leiden weltweit bereits 1,6 Milliarden Menschen
an absoluter Wasserknappheit, bis 2025 werden demnach zwei Drittel der
Bevölkerung Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung haben. In China hat
die Umweltverschmutzung inzwischen 80% der Flüsse vergiftet, auch in
Indien dürfte es bis 2050 kein Trinkwasser mehr geben.

Umso Besorgnis erregender sind daher die weltweit wachsenden Bemühungen
großer Konzerne, natürliche Wasservorkommen zu privatisieren (mehr dazu
hier und hier). Auch in der EU könnte durch das Freihandelsabkommen Tisa
die Wasserversorgung bald in die Hände privater Firmen gehen (mehr
hier).
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/25/geheim-verhandlungen-w
asser-versorgung-soll-international-privatisiert-werden/

Quelle:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/19/kostbares-wasser-kalif
ornien-verbietet-autowaschen-und-blumengiessen/

„Toute nation a le gouvernement qu'elle mérite.“