Forum gegen Gasbohren

TECHNIK => Öl-/Gaserkundung + -gewinnung => Bohren, Fracken, Workover => Thema gestartet von: MarionE am Oktober 10, 2015, 19:49:48

Titel: Erprobung von Wasser Fracs in gering permeablen Sedimentgesteinen - Projekt 2003
Beitrag von: MarionE am Oktober 10, 2015, 19:49:48
Abschlußbericht - Teil eines Forschungsprojektes "Genesys" eigentlich für Tiefengeothermie, aber interessant im Teil der sich mit Wasserfracs und dem Ausmaß der Rissbildungen (zB 180m Vertikalriss) beschäftigt, auch damit z.B. dass sich die Rissbildung aus einer Sandsteinschicht in eine Tonlage ausgebreitet hatte, dass die erzeugten Risse gute "hydraulische Leiter" seien, dass sie ohne Stützmittel offen blieben (S. 41/42)...in der Versuchsanordnung wurde eine alte verohrte Bohrung benutzt ( an anderer Stelle wurde beschrieben, dass ohne Verrohrung die Rissfläche mehrere qkm betragen würde - siehe S.9 - Hot-Dry-Rock Projekt Soultz -BGR/GGA-Inst. - 3km Tiefe ein 3km2 großes Riss- System!) S.25 ff

und, in der abschließenden Zusammenfassung wird auch der Zusammenhang und "Nutzen" der Ergebnisse für die Kohlenwasserstoffindustrie betont! S.62ff

Während der Tests waren bis zu 10 "dieselbetriebene Hochdruckpumpen" im Betrieb...Hat eigentlich schon mal jemand die beim konventionellen Bohren (sekundäre/tertiäre Förderung) eingesetzten dieselgetriebenen Hochdruckpumpen bezüglich des Dieselverbrauchs aufgerechnet? Bei Fracs würde da dann der Verbrauch nochmal steigen....